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Was ist KONWIHR?

Das Kompetenznetzwerk für wissenschaftliches Höchstleistungsrechnen in Bayern (KONWIHR) wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert (https://www.konwihr.de).

Hauptanliegen

Hauptanliegen von KONWIHR ist es, die Nutzung von Hoch- und Höchstleistungsrechnern fachlich zu unterstützen und deren Einsatzpotential durch Forschungs- und Entwicklungsvorhaben auszuweiten. Hierbei wird auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Grundlagendisziplinen, Anwendern und beteiligten Rechenzentren sowie auf effizienten Transfer und schnelle Anwendung der Ergebnisse Wert gelegt. Gefördert werden können Kurse, Forschungsprojekte, Tagungen und Präsentationen.

Simulationssoftware für Multi-/Manycore-Systeme

Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) in Garching und das Regionale Rechenzentrum Erlangen (RRZE) stellen Forschenden in Bayern modernste HPC-Systeme aller Leistungsklassen zur Verfügung.

Die effiziente Nutzung solcher hochparallelen Systeme erfordert die fortlaufende Anpassung bestehender sowie die Neuentwicklung skalier- barer Programme zur Simulation, Optimierung und Datenanalyse. Um  diese  Arbeiten  effizi ent und nachhaltig zu gestalten, müssen moderne Prinzipien des Software Engineering, Algorithm Engineering und Performance Engineering eingesetzt werden. Eine enge Kooperation zwischen HPC-Anwendungswissenschaften, HPC- Methodenwissenschaften und HPC-Experten in den Rechenzentren ist daher heute die grundlegende Voraussetzung für international kompetitive hochparallele und hardware-effiziente Software.

Ziel des Förderprogramms ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Bayern bei der Anpassung und der Neuentwicklung ihrer numerischen Anwendungen oder anderen daten- oder rechenintensiven Codes für moderne, (hoch) parallele Rechnerarchitekturen zu unterstützen. Effiziente Lauffähigkeit und Skalierbarkeit auf modernen Manycore-Architekturen soll damit sichergestellt werden. Die Projektförderung umfasst die Bereitstellung von Personalmitteln und den Zugriff auf die ausgewiesene HPC-Kompetenz der beteiligten Rechenzentren.

Informationen zu bereits abgeschlossenen Projekten finden Sie auf der KONWIHR-Homepage: https://www.konwihr.de/projekte.

Förderfähige  Maßnahmen

Die folgenden typischen Aufgabengebiete werden als grundsätzlich förderfähig erachtet:

  • Optimierung und Parallelisierung bestehender Codes aus den Bereichen Simulation, Optimierung oder Datenanalyse / maschinelles Lernen
  • Entwicklung und Implementierung neuer paralleler  Codes  unter  besonderer Berücksichtigung aktueller paralleler Rechnerarchitekturen
  • Evaluierung alternativer Rechnerarchitekturen und Parallelisierungsansätze, wie GPGPUs oder FPGAs, hybride Ansätze (MPI+X) oder OpenACC
  • Entwicklung, Evaluierung und  Implementierung neuer numerischer Methoden, unter  besonderer Berücksichtigung der Eigenschaften aktueller Hardware
  • Analyse von Einzelprozessor-Performance, Kommunikationsverhalten und paralleler Skalierung mit professionellen Werkzeugen
  • Anpassung von Softwarepaketen: Evaluierung geeigneter Rechnersysteme, Compiler,  Bibliotheken; Verbesserung von Restart- und I/O- Fähigkeiten; Integration der Systeme am LRZ oder RRZE in Simulations- oder Datenanalyse-Workflows
  • Analyse der verwendeten Löser und Algorithmen und Test möglicher Alternativen
  • Analyse der eingesetzten algorithmischen Basisroutinen (numerische Löser, Gittergenerierung, Lastverteilung, etc.) und Test möglicher Alternativen
  • Entwicklung energieeffizienter Software
  • Heranführung neuer Wissenschaftsdomänen an das HPC

Antragsverfahren  & Förderumfang

Gefördert werden Projekte an bayerischen Hochschulen mit einer Dauer von bis zu zwölf Monaten und maximal 50.000 € Fördervolumen.

Die Projekte sind in enger Kooperation mit einem der beiden Rechenzentren durchzuführen. Der/die geförderte Projektmitarbeiter/in soll einen längeren Zeitraum (etwa 50% der Projektdauer) an einem der beiden Zentren verbringen. Dort kann er/sie auf ausgewiesene HPC-Expertise zurückgreifen und projektrelevante Arbeiten durchführen.

Projektanträge können zum 1.3. oder 1.9. bei einer KONWIHR-Geschäftsstelle eingereicht werden.

Umfang der Projektanträge:

  • Projekte bis zu 3 Monaten und 10.000 € beschreiben auf etwa zwei Seiten die Projektziele und die durchzuführenden Arbeiten.
  • Für größere Projekte bis zu zwölf Monaten und 50.000 € sollen zusätzlich Vorarbeiten und  verwendete Methoden auf insgesamt sechs Seiten genau ausgeführt werden.

Im Rahmen einer verstärkten bayernweiten Zusammenarbeit können Basisprojekte an Rechenzentren bayerischer Universitäten und Hochschulen im Umfang von je 10.000 € einmalig gefördert werden. Damit sollen an möglichst vielen bayerischen Universitäten und Hochschulen Ansprechpartner für Forschung, Unterstützung und Ausbildung im HPC geschaffen werden.

Vor der Antragstellung wird eine Kontaktaufnahme mit einem der beiden Rechenzentren dringend empfohlen. Anträge sind vom federführenden Wissenschaftler/in einzureichen und werden hinsichtlich wissenschaftlicher Qualität und Einpassung in die Fördermaßnahmen extern evaluiert.

Weitere Informationen zum Antragsverfahren erhalten sie auf der KONWIHR-Homepage: https://www.konwihr.de/antragsverfahren.

KONWIHR-Sprecher

Prof. Dr. Hans-Joachim Bungartz
Technische Universität München
Tel.:
+49-89-289-18604
email:  bungartz@in.tum.de


Prof. Dr. Gerhard Wellein
Universität Erlangen-Nürnberg
Tel.:
+49-9131-85-28136
email: konwihr@fau.de

KONWIHR-Geschäftsstelle

Julian Hornich, M.Sc.
Regionales Rechenzentrum Erlangen (RRZE)
Universität Erlangen-Nürnberg
Tel.:
+49-9131-85-28911
email: konwihr@fau.de

Ansprechpartner  am LRZ

Dr. Matthias Brehm
Leibniz-Rechenzentrum
Tel.:
+49-89-35831-8773
email: brehm@lrz.de

Ansprechpartner  am RRZE

Dr. Thomas Zeiser
Regionales Rechenzentrum Erlangen (RRZE)
Tel.:
+49-9131-85-28737
email: konwihr@fau.de

KONWIHR Website

https://www.konwihr.de

KONWIHR Flyer

https://www.konwihr.de/flyer


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