Zur Erhöhung der Verfügbarkeit läuft Ihre Website auf einem Rechner-Pool, für den es einen virtuellen DNS-Namen und virtuelle IP-Adressen gibt.  Ein Load-Balancer leitet den einzelnen Web-Zugriff an einen verfügbaren Rechner aus dem Pool weiter.  Weitere Details finden Sie im Abschnitt "Infrastruktur" im Artikel "Technische Daten der Webserver und der Infrastruktur".

Damit Ihre Website erreichbar ist, muss folgendes erfüllt sein:

  • Der Name der Website (und alle Aliase) müssen im DNS eingetragen sein.

  • Die DNS-Einträge müssen auf den richtigen Rechner-Pool verweisen.


Hinweis

Bei der Beschaffung des DNS-Namens und bei seiner Eintragung im DNS müssen meist Einrichtungen außerhalb des LRZ eingebunden werden (s.u.).  Dies kann mehrere Tage und in einzelnen Fällen auch mehrere Wochen dauern;  das LRZ hat darauf keinen Einfluss.

Allgemeine Regeln

Bei der Wahl der DNS-Namen für eine Website sollten/müssen Sie einige Punkte beachten, die teilweise bei den einzelnen Einrichtungen (LMU, TUM usw.) unterschiedlich sind.

  • Bei der Namenswahl muss man meist die Vorgaben der eigenen Einrichtung beachten und sich den Namen genehmigen lassen (s.u.).

  • Der Verweis auf den Rechner-Pool der Websites sollte möglichst über einen Alias-Eintrag (CNAME-Record) erfolgen.
    In manchen Fällen muss man allerdings die IP-Adressen direkt eintragen (A-Record und AAAA-Record).

  • Es gibt mehrere Stellen, die einen DNS-Namen eintragen können (abnehmende Priorität):

    • Die Domain wird bei einem externen Provider gehostet, oder die Domain wird lokal bei der Fakultät, beim Institut usw. verwaltet:
      In diesem Fall müssen Sie den DNS-Namen dort eintragen bzw. ändern lassen.

    • Manchmal erfolgt die Einrichtung gleich zusammen mit der Genehmigung (s.u.).

    • Ansonsten wenden Sie sich für den DNS-Eintrag bitte an das LRZ-Servicedesk und schicken dabei folgende Informationen mit:

      • DNS-Name der Websites und evtl. die Aliase
      • Einrichtung, zu der die Website gehören soll, falls es sich um eine Nicht-Standard-Domain (s.u.) handelt.
      • DNS-Name und IP-Adressen des Rechner-Pools (s.u.), auf den Ihr DNS-Name verweisen soll.
      • Formloser Nachweis (z.B. die E-Mail des CIO), dass der gewünschte DNS-Name genehmigt wurde.

DNS-Namen mit Nicht-Standard-Domains

DNS-Namen mit einer Nicht-Standard-Domain sind zwar möglich, beinhalten jedoch einige Hürden:

  • Ein solcher DNS-Name muss von der jeweiligen Einrichtung extra genehmigt werden.

  • Die Beschaffung einer Nicht-Standard-Domain kostet Zeit und meist auch Geld. Hingegen sind Subdomains aus der Liste der Standard-Domains mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden.
  • Eine Website mit einer Nicht-Standard-Domain erhält nicht automatisch ein Sicherheitszertifikat, sondern dies muss ebenfalls extra beantragt werden. Je nach Einzelfall erfordert dies einen organisatorischen Vorlauf von zwei Wochen bis mehreren Monaten. Näheres dazu im Bereich „Serverzertifizierung“.

Spezifische Regeln bei LMU, TUM usw.

Bei den beiden Münchner Universitäten und bei den restlichen Einrichtungen im Münchner Wissenschaftsnetz gibt es unterschiedliche Rechner-Pools und teilweise auch unterschiedliche Regelungen:

  • LMU:

  • TUM:

    • Rechner-Pool für den Web-Server:
      wwwv4.tum.de:  129.187.254.228 (IPv4), 2001:4ca0:0:103::81bb:fee4 (IPv6)

    • Die Genehmigung erfolgt durch den CIO bzw. den zuständigen IO.

    • Die Details zur Genehmigung, Beantragung usw. findet man im FAQ-Beitrag "Wie kann ich eine Internetdomain einrichten?" der TUM.

  • Sonstige Einrichtungen des Münchner Wissenschaftsnetzes:

    • Rechner-Pool für den Web-Server:
      wwwv1.mwn.de:  129.187.254.252 (IPv4), 2001:4ca0:0:103::81bb:fefc (IPv6)

    • Sie müssen leider selbst herausfinden, welche Regeln für die Namensgebung gelten, wie man eine Genehmigung erhält, wo/wie man den Namen beantragt usw.


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