Mit NTP (Network Time Protocol) können Rechner über das Internet (bzw ein TCP/IP-Netz) mit einer hochgenauen Zeit versorgt werden. Client-Programme synchronisieren die eigene Maschine einmalig oder kontinuierlich mit der Zeit eines NTP-Servers. Falls möglich, ist die zweite Variante vorzuziehen.

Das LRZ betreibt drei NTP-Server:

ntp1.lrz.de  Stratum-1 Server, Zeitquelle GPS/GLONASS

ntp2.lrz.de
ntp.lrz.de

  Stratum-2 Anycast-Cluster, Zeitquellen ntp1/ntp3/PTB/DFN
  über IPv4 nur innerhalb des MWN zu erreichen 

ntp3.lrz.de  Stratum-1 Server, Zeitquelle DCF-77

Das LRZ übernimmt keine Garantie zur Verfügbarkeit und Ausstattung der Server. Insbesondere können Zugriffe außerhalb des MWNs jederzeit und ohne Vorwarnung gesperrt werden, wenn Sicherheits- oder Lastgründe dies erfordern sollten.

Systeme, die mehrere Server anbinden können (beispielsweise ntpd unter Linux) sollten am besten alle drei Server verwenden, da nur so ein Schutz im Protokoll gegen eine fehlerhafte Zeitquelle (false-ticker) besteht.

Systeme, die nur einen oder zwei Server fragen können sollten wegen der höheren Ausfallsicherheit (Anycast-Cluster) und Zuverlässigkeit (mehrere Stratum-1-Quellen) nur ntp.lrz.de verwenden.

Weitere Informationen, inklusive Links zu frei erhältlichen NTP-Clientprogrammen für verschiedene Betriebssysteme finden Sie unter http://www.ntp.org.

  • No labels